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23 March 2006

Nie einsam in der Wired


Heute habe ich mal was ganz persönliches.
Meine Mutter starb ja bereits 1994. Vor kurzem ist nun auch mein Vater gestorben. Also bin ich jetzt sozusagen eine Waise. Aber mit meinem Alter ist das nicht wirklich mehr Grund genug, damit ihr nun in Tränen ausbrecht und euch ein kleines, einsames Kind vorstellt.

Dennoch, egal wie alt man ist, man könnte sich allein und einsam fühlen, wenn die Eltern nicht mehr existieren.
Doch einsam kann man, wenn man wie ich in der vernetzten Welt lebt, eigentlich gar nicht sein.

Oben könnt ihr ein Bild sehen des Internets von Januar 2005. Es zeigt das pulsierende Geflecht des Lebens rund um die Erde.
Die Wired ist schon so verschachtelt mit der realen Welt das man sich nie einsam fühlen muss. Wie ich bereits in diesem Artikel erklärt habe, wird der Einfluss der künstlichen Wired auf die natürliche Vernetzung immer größer und schmilzt zunehmens mit dieser zusammen.

Existenz wird definiert durch... ja durch was denn ? Die Wissenschaft kann das Leben nicht beweisen. Man kann zwar sagen "Ich denke, also bin ich !", wie der berühmte Descartes es so treffend formuliert hat, aber ist dies die Definition ? Die künstliche Intelligenz macht kleine aber bedeutende Sprünge auf dem Weg zum denkenden System. Der Datenspeicher Internet hat keine Intelligenz, doch beinhaltet er Wissen, Gedanken, Ideen und alles was wir kennen.

Allein in einer vernetzten Welt ? Ja das kann sein, aber einsam kann man nicht sein.
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