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24 February 2007

Geld einnehmen verboten...

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Wer bloggt, und dafür viel Zeit und evt. Geld opfert, für Server, Fahrten zu Messen und anderen Veranstaltungen um darüber zu berichten, und für vieles mehr, der kann auf die Idee kommen mit seinem Blog zumindest ein paar Euro zu verdienen.
Pustekuchen wenn man in Deutschland lebt...

Denn hier muss man sogar für Adwords od. Amazon-Provisionen ein Gewerbe anmelden. Wer dies für sein provates Blog oder die private Webseite macht, wird schnell erkennen das der Aufwand in keiner Relation zu den Einnahmen steht.
Für Mammut-Seiten mag das zwar eine Einahmequelle sein, doch wer im Monat 5 Euro zusammenbekommt ist schon erfolgreich. Lächerlich dafür ein Gewerbe anzumelden mit Umsatzsteuererklärung am Jahresende. Und noch schlimmer: Ein Arbeitsloser, oder beispielsweise eine Hausfrau die keine Arbeit hat, betreibt dadurch das Gewerbe hauptberuflich. Das hat die Konsequenz das man die Krankenversicherung etc. selbst zahlen muss. Das ist aberwitzig bei den zu erwarteten 5-10 Euro monatlich.

Ausweg aus der Misere ?

Spendenbutton
Im Internet wird darüber gestritten, ob man für Spenden z.B. mit dem PayPal Spenden-Button ein Gewerbe anmelden muss oder nicht. Was stimmt weiß ich nicht. Das muss dann wieder von Anwälten geprüft werden. Wenig sinnvoll, wenn man kein Geld hat, und mit dem Blog ja wenigstens den Verlust, dass man durch das Bloggen hat, eindämmen will. Außerdem ist fraglich ob man durch Spenden überhaupt etwas bekommt. Die allerwenigsten würden Spenden.

Geld schenken
Wie sieht es mit einer Schenkung aus ? Generell könnte man meinen das dies kein Problem sei. Allerdings gibt es keine gesicherten Urteile, ob man sich als Blogger mit Geld beschenken lassen darf, über einen entsprechenden Button von PayPal oder ähnlichen Diensten.

Amazon-Wunschliste
Hier dürfte es vermutlich keine rechtlichen Probleme geben. Aber man bekommt dafür ja auch kein Geld. Man kann sich praktisch von einem großzügigen Leser etwas über Amazon schenken lassen. Nachteil: Ein einzelner Benutzer wird kaum viel Geld ausgeben, so dass die meisten "Wünsche" wohl nie erfüllt werden. Und die Serverkosten etc. hat man trotzdem. Also auch keine Lösung wenn man arm wie eine Kirchenmaus ist.

Wenn jemand Anregungen hat, wie man wenigstens Kleinbeträge legal im Blog entgegen nehmen kann, dem wäre ich sehr dankbar.
Ich bin kein Jurist, und eine Rechtsberatung soll und kann dies nicht sein. Wenn ihr sicher sein wollte, solltet ihr einen Anwalt konsultieren.
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