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17 February 2007

Linus und Gnome



Image Hosted by ImageShack.usNach dem Schlagabtausch des Kernel-Entwicklers Torvalds und dem Gnome-Team in der letzten Zeit, setzt Linus nun die Gnome-Entwickler unter Druck und zeigt wie freie Software funktioniert. Statt Dauerkrieg lässt er Taten folgen und programmiert. Ein genialer Schachzug oder ernst gemeinte Verbesserung ?
Doch schauen wir uns erst einmal kurz die Entwicklung an, die zu dieser Demonstration führte.
...

In der Tat aüßerte sich Linus Torvalds ziemlich heftig gegen Gnome und für KDE. Das Gnome-Team würde die Benutzer für Idioten halten, und er bezeichnete die Entwickler als "Interface Nazis"".
Daraufhin gab es von Christian F.K. Schaller den Rat, erst einmal einen Monat Gnome zu benutzen und sich dann auf der GUADEC in England zu aüßern. Dies wäre ein guter Weg einen konstruktiven Dialog zu führen.

Als Übersollerfüller machte Linus nun Nägel mit Köpfen und sandte Gnome-Patches ein um Gnome so zu verbessern wie er es für richtig hält. Dabei hat er auch alt bekannte Design-Bugs ausgemerzt und Funktionen hinzugefügt. Also scheint es wirklich auf einen ernsten Versuch hinauszulaufen um Gnome zu verbessern und zu zeigen, wie er sich eine Oberfläche vorstellt.

Jetzt ist er gespannt was mit den Patches passiert. Auch deutet er an, dass die Gnome-Verfechter einfach nicht die Leute anspornen Fixes od. Patches einzuschicken. Schlimmer noch, sie machen klar das sie gar nicht daran interessiert sind das Dinge gefixt werden "weil die gute alte Mama an diesem Feature gar nicht interessiert ist".

Jetzt müssen die Gnome-Entwickler reagieren und die Patches auch aufnehmen, und grundsätzlich überlegen ob sie sich weiter so sperren wollen wie von Linus Torvalds vermutet.
Werden sie die Patches nehmen, oder ignorieren ?
Im Falle des ignorierens würde das gegen den Geist der freien Software zu wieder laufen, und es würde kein Weg mehr an den Alternativen, allen voran KDE, führen.
Selbst eine Gabelung ist dann wohl nicht mehr auszuschließen, denn ich kann mir nicht vorstellen das dies alle Gnome-Befürworter, die KDE ablehnen, gutheißen würden. Die logische Folge wäre das jemand ein neues Gnome weiterführt bei dem man Ideen und Verbesserungen nicht einfach ablehnt weil man selbst vielleicht den Sinn in einem Feature nicht sieht, dass viele tausend andere Nutzer sehr wohl gerne hätten.

Quelle: linux.com
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