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31 January 2008

Dritthersteller wollen mehr Wii-Spiele verkaufen

Die Dritthersteller sind besorgt: 11 von 14 Wii-Spielen, die die Millionengrenze geknackt haben, kommen von Nintendo selbst. Nintendo wiegelt ab, und sagt, wenn die Dritthersteller sich länger mit der Wii-Programmierung auseinandersetzen, werden die Verkaufszahlen auch steigen.

Durch die Blume trifft es genaqu den Punkt: Wenn die Dritthersteller qualitativ hochwertige Spiele abliefern würden, dann würdenb auch die Verkaufszahlen ihrer Software steigen. Die Liste der Kirtikpunkten an den Third-Party-Games ist lang. Schlechte Nutzung der Steuerung, lieblos adaptierte Titel, schlampig animierte Grafik, dass fehlenden Ausnutzen der Hardware-Power (Referenz ist da Metroid Prime 3: Corruption, während FarCry das untere Ende darstellt) und schliesslich die dumme und falsche Annahme, die Wii-Käufer wollten nur Casual-Titel.
Gerade letzteres ist sowas von unrealistisch. Die Community schreit förmlich nach einem GTA-Klon. Wo bleiben die sauber programmierten und extrem schnellen Zukunfts-Racer im Stile von F-Zero und Wipeout? Selbst die auf der E3 2006 angekündigten Kracher sind nicht alle draußen. Am meisten hatte ich mich damals über Disaster: Day of Crisis gefreut. Im Oktober 2007 kamen dann die ersten Screenshots raus, mit enttäuschender Optik.

Die Software-Verkaufszahlen der Nintendo-Spiele zeigen doch nur eins: Auch Wii-Nutzer wollen Qualität, und keine Billig-Konvertierungen. Da müssen sich die Programmierer eben mal ranklemmen, und sich mehr Zeit für die meistverkaufteste Next-Gen-Konsole nehmen. Dass die Entwickler beim Wii-Start gepennt haben, und die Marktmacht der neuen Konsole total unterschätzt haben, ist nicht Nintendos Schuld. Bei der E3 2006 war es überdeutlich geworden, das Sony mit der PS3 keine Chance mehr hat. NAch der Pressekonferenz von NIntendo war klar: Hier ist der neue Leader. Und so war es auch. Wenn ich als Laie und damals Sony-Fan, dies erkennen konnte (alles hier im Blog nachzulesen), dann müssten es die Marketingexperten doch auch können. Wenn nicht, sollten sie sich einen neuen Job suchen.

Wie auch immer, die Mitteilung an die Dritthersteller: Programmiert gute, umfangreiche und schöne Spiele, und nicht nur Casual-Billig-Produktionen, dann werden sie auch verkauft.

Quelle: Nintendo kommentiert die Sorgen der Dritthersteller
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