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04 April 2008

re:publica 2008: Bürgerjournalismus

Re:publica Bürgerjournalismus (Englisch)
von Thenmozhi Soundararajan, Brian Conley, und bicyclemark.

Es wird über Citizen-Journalism, und Independent Journalism gesprochen. Bicycle spricht dabei der Zugang zu dern normalen Bevölkerung an. Die Leute sind Nachrichten aus dem TV und der Zeitung gewohnt. Sie sind damit aufgewachsen. Und jetzt spricht da einer im Internet über Sachen. Die Leute unterscheiden da noch zu stark. Es gibt genug seriöse Quellen im Internet, und genug unseriöse in den "alten" Medien.

Thenmozhi spricht nach einem kurzen Video, die Probleme der freien Presse in der USA an.
Sie erzählt, dass kurz vor den Anschlägen, viel Hoffnung vorhanden war auf internationale Zusammenarbeit, bevor die USA die imperialistischste Periode der Geschichte betrat. Der 11.November änderte die Art wie und was die Medien verbreiteten. Die Geschichte der Zensur zieht sich aber durch die ganze Historie, natürlich nicht nur in den USA. Wahrheiten werden unterdrückt oder verändert. Die Menschen in der USA hören auf die Medien (anm.: wohl nicht nur dort).
Ein Video mit abgewandelten Matrix-Szenen wird gezeigt, in dem der Architekt von G.W. Bush verkörpert wird. Es gibt Applaus.

Jetzt ergreift Brian Conley das Wort.
Er erzählt von seiner Arbeit im Irak (Alive in Baghdad )und zeigt auch ein Video. Dort werden Leute interviewt, die gegen eine errichteten Mauer sind, die ein riesiges Areal abschottet. Anschliessen wird ein Streifen aus Mexico gezeigt (Alive in Mexico). Damit soll wohl gezeigt werden, dass manche Informationen kaum oder gar nicht an die Öffentlichkeit kommen würden, oder in einer "geschönigten" Version.

Dann antworten alle zusammen einige Fragen. Dabei erzählen sie von den Sicherheitsproblemen und Problemen. Aber auch, dass bei Katastrophen, die Leute sich Informationen auf Diensten wie MySpace und YouTube sammeln, um Verwandte zu finden. Außerdem wird des öfteren nach der Finanzierung gefragt. Diese werden hauptsächlich durch Spenden aufgebracht.

Ein interessanter Vortrag, der deutlich zeigt, das der unabhängige Journalismus, und der Bürgerjournalismus durchaus sehr wichtig sind, und teilweise verlässlichere Quellen bieten, als die alten Massenmedien. In den USA ist diese Art von Berichterstattung schon etwas anerkannter, und verbreiteter, doch auch bei uns herrscht Bedarf. Vor allem bei der Entwicklung in den letzten Jahren.
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