Blog closed. This is an archive / Blog geschlossen. Dies ist ein Archiv.



If you want my keep track of my new postings and actions:

On Twitter, you might want to follow me there.


03 September 2008

Chrome-Browser getestet: Firefox und IE zieht euch warm an

Gestern kam Googles Browser "Chrome" heraus. Nach wenigen Sekunden hatte ich ihn auf der Platte, da ich durch einen glücklichen Umstand nur ca. 5 Sek. zwischen den "Reloads" der Seite hatte, als diese umsprang auf die offizielle Download-Seite :)

Ich hatte nun ausreichend Zeit, ausgiebig zu testen und alle schwierigen Seiten aufzurufen.
Chrome ist schnell. Sehr schnell. Der schnellste Browser, den ich auf Vista bisher gesehen habe. Er braucht wenig Speicher. Dies kann man auch schön im Chrome-eigenen Task-Manager sehen. Die Seiten, egal ob mit SSL, Homebanking, Wordpress-Editor, CSS-Chaos und nicht konforme Seiten werden einwandfrei dargestellt. Ganz im Gegensatz zu Apples Safari, welcher heute noch Schwierigkeiten mit dem Wordpress-Editor und dem Blogger-Editor hat. Die Funktion, Seiten als eigenständige "Anwendung" laufen zu lassen, ist auch sehr interessant, gerade wenn man Webmailer oder Microblogging-Dienste nutzt. Sehr gut ist der Inkognito-Modus, den man vom Safari bereits kennt. Einzelne Seiten können während einer Sitzung in diesem Modus aufgerufen werden. Die einzelnen Tabs laufen als eigene Prozesse. Wenn eine Seite also abstürzt, wird nicht der ganze Browser abstürzen. Die anderen Tabs laufen einfach weiter.

Chrome Taskmanager Screenshot


Wenn man nun bedenkt, das es ja immer noch eine frühe Beta-Version ist, ja sogar die allererste, darf man beeindruckt sein. Dennoch bleiben ein paar Wünsche offen. So sollten sehr bald Add-ons möglich sein. Das wäre wichtig. Genau wie eine bessere Cookie-Verwaltung (Alle Cookies zu Sitzungs-Cookies machen). Etwas überrascht hat mich, das gar keine Google-Dienste direkt integriert wurden. Ich hatte auf eine Integration des Google-Readers und Googlemail gerechnet. Doch der umgekehrte Weg scheint eingeschlagen worden sein. Alles wirkt modular und getrennt. Wie erwähnt ist jedes Tab eigenständig, und Googlemail als Anwendung ganz vom Browser abgetrennt laufen zu lassen, ist verwunderlich, aber sicher nicht dumm. So bleibt der Browser schlank. Sehr schlank.

Ich bin erstmal recht zufrieden mit der Vorstellung von Chrome. Googles Chrome ist schnell, stabil, open-source und schlank. Für eine Beta ausgezeichnet. Jetzt gilt es fehlende Funktionen zu integrieren und dann kann sich Firefox und der Internet Explorer warm anziehen.
Reblog this post [with Zemanta]
blog comments powered by Disqus